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Hericium ErinaceusHericium erinaceus - Igelstachelbart

 

Hericium wird hauptsächlich eingesetzt bei

* (Magenschleimhaut)-Entzündungen
* Magen- / Darmgeschwür
* Krebs (vornehmlich Magen und Speiseröhre)

 

Weitere Namen

Affenkopfpilz, Igelstachelbart, Pom-Pom

Heimat

weltweit

Inhaltsstoffe

Kalium, Zink, Eisen, Garmanium, Selen, Phosphor, Polysaccharide

 

Über den Hericium

Der Pilz Hericium erinaceus , auch Igelstachelbart genannt, ist in unseren Wäldern heimisch, wird inzwischen aber auch weltweit kultiviert. Weil sein zotteliger Fruchtkörper dem Kopf eines Affen gleicht, wird der Hericium auch Affenkopfpilz genannt. Er ist einer der wenigen Vitalpilze, der auch bei uns Interesse an der Erforschung seiner Inhaltsstoffe geweckt hat.

Es sind sowohl hochkonzentrierte Extrakte, als auch das Pulver des getrockneten Pilzes lose oder in Tabletten-/ Kapselform im Handel. Je nach Einsatzgebiet wird der Extrakt, das Pulver oder beides in Kombination eingenommen!

 

Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung

Nachgewiesen wurden reichlich Kalium, Zink, Eisen, Germanium, Selen, Phosphor, aber nur wenig Natrium. Ferner alle essentiellen Aminosäuren, sowie Polysaccharide und Polypeptide.

Prof. Dr. Schnitzler von der Uni Weihenstephan hatte den Hericium von Asien, wo er viele Jahre gearbeitet hatte, nach Deutschland mitgebracht. Seine u.a. Forschungen haben einige, aus der Literatur bekannten Wirkungen bestätigt.

Der Igelstachelbart scheint vornehmlich im Bereich Verdauungssystem, angefangen von der Speiseröhre, über den Magen bis hin zum Darm erhebliches Wirkungspotential zu besitzen! Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin ist bekannt, dass der Hericium vornehmlich bei Magenkrebs, Gastritis, Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren und Speiseröhrenkrebs eingesetzt wird.

Eine Studie berichtet über den erfolgreichen Einsatz des Hericium bei Gastritispatienten. Bei 82% der Patienten wurde eine signifikante Verbesserung der typischen Symptome festgestellt, bei 58% ein völliges Verschwinden der Entzündung registriert. Dabei wurde die Magenschleimhaut wieder nachhaltig aufgebaut.

Der Hericium kann übrigens wie Shiitake , Lackporling u.a. auch im eigenen Garten oder Balkon kultiviert werden. Empfohlen wird täglich etwa 100gr Frischpilze oder analog 10g Trockenpilz zu verzehren.