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Polyporus UmbellatusPolyporus umbellatus

 

Polyporus wird hauptsächlich eingesetzt

* zur Entwässerung
* bei Lungenkrebs
* bei Leukämie
* bei Ödemen

 

Weitere Namen

Eichhase

Heimat

weltweit

Inhaltsstoffe

Polypeptide, Ergosterin, Polysaccharide

 

Über den Polyporus

Der Eichhase ist auch in unseren Wäldern heimisch. Er wächst in Büscheln von bis zu 20kg, hauptsächlich unter Eichen und Buchen und ist unter Kennern als Speisepilz geschätzt.

Im chinesischen Kompendium "Arzneimittel des frommen Bauern" wurde der Eichhase schon vor knapp 2.000 Jahren erwähnt! Er hat in China eine dementsprechend lange Tradition! Heute wird er in China mehr denn je in der TCM eingesetzt, da man seine fantastischen Wirkstoffe inzwischen entschlüsselt hat.

Im Handel ist Polyporus-Pulver in Tablettenform erhältlich.

 

Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung

Im Polyporus sind Ergosterin, die Alfahydroxytetratcosansäure, Biotin (ein B-Vitamin), sowie Polysaccharide und Polypeptide enthalten.
In der Trockensubstanz der Fruchtkörper wies man 7,9% Rohprotein, mit 45,6% sehr viel Ballaststoffe, 0,5% Kohlenhydrate und 6,6% Mineralstoffe nach. Im Mineralstoffanteil wurden beachtliche Mengen Kalzium, Kalium, Eisen, wenig Natrium und an Spurenelementen Mangan, Kupfer und Zink nachgewiesen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) wird der Polyporus intensiv zur Entwässerung eingesetzt. Der Pilz wirkt harntreibend was Tests der modernen Medizin bestätigt haben. Die Wasser- Natrium- und Chloridausscheidung ist bei Verabreichung des Eichhasen erhöht. Die Effekte sind so stark wie bei Medikamenten (z.B. Ethacrinsäure).

Der entscheidende Unterschied ist jedoch, dass bei Medikamenten immer auch eine erhöhte Kaliumausscheidung erfolgt, was nachteilig ist! Bei Polyporus ist dies nicht der Fall, er ist also wesentlich besser als Medikamente zur Entwässerung einzusetzen!

In klinischen Tests wurde eine heilungsfördernde Wirkung bei Lungentumor und Leukämie festgestellt. 86% der Patienten hatten positiv auf die Behandlung mit Polyporus reagiert. Die tumorhemmende Wirkung wird u.a. auf eine Hemmung der Desoxiribonukleinsäureproduktion der Tumorzellen zurückgeführt.

Die bekannten und äußerst unangenehmen Nebenwirkungen bei der Chemotherapie werden durch Polyporus ebenfalls vermindert.